Im Gegensatz zum Fremdkapital wird das Eigenkapital selbst und ohne fremde Hilfe aufgebracht.
Der Vorteil ist, dass Sie keinen Kredit oder Darlehen benötigen und somit das Geld für Zinsen sparen.
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Eigenkapitalquote
Die Eigenkapitalquote wird auch Eigenkapitalanteil oder Eigenkapitalausstattung genannt.
Sie drückt aus, wie hoch der Anteil des Kapitals ist, der dem Unternehmen von den Eigentümern selbst zur Verfügung gestellt wird, bzw. anders formuliert, wie viel Prozent des Gesamtkapitals dem Unternehmen bzw. den Unternehmern gehören und nicht durch Fremdkapital finanziert werden.
Berechnung der Eigenkapitalquote
Eigenkapitalquote = Eigenkapital / Gesamtkapital * 100
Diese Kennzahl ist ein wichtiges Kriterium zur Beurteilung der Kreditwürdigkeit eines Unternehmens.
Je höher die Eigenkapitalquote, umso besser ist die Kreditwürdigkeit (Bonität) des Unternehmens.
Eigenmittelvorschriften
Das Risiko der einzelnen Aktivposten soll mit den Eigenmittelvorschriften des Bankwesengesetzes eingeschätzt und zumindest teilweise durch Eigenmittel abgedeckt werden. Über zumindest 8 % der gewichteten Aktivposten der Bilanz, der außerbilanzmäßigen Geschäfte und der besonderen außerbilanzmäßigen Finanzgeschäfte in Form von Eigenmittel zur verfügen.
Einfacher Hebel
Der Einfache Hebel entspricht den Quotienten aus dem aktuellen Optionspreis und dem Preis des Basiswert, wobei das Bezugsverhältnis berücksichtigt werden muss.
Bitte beachten Sie aber, dass der einfache Hebel nur eine beschränkte Aussagekraft über die Chancen von Optionen besitzt.
Einführungskurs
Der Einführungskurs ist jeder Kurs, zu dem ein Wertpapier am aller ersten Handelstag verkauft wird.
EGT
EGT ist die Abkürzung für Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit und ist eine Definition der Bilanzierung nach HGB (Handeslgesetzbuch). Genaugenommen ist das EGT eine Zwischenposition der Gewinn- und Verlustrechnung und wird auch als Gewinn vor Ertragssteuer bezeichnet.
Eigen – Kapital
Zu den wichtigsten Regelungen des Bankwesengesetzes zählen die Eigenmittelvorschriften (Eigenkapitalvorschriften). In den Eigenmittelvorschriften wird das Ausmaß an Eigenmittel, die ein Kreditinstitut mindestens zu halten hat, bezeichnet. In jedem Unternehmen erfüllt das Eigenkapital eine Reihe von wichtigen Funktionen. Das Eigenkapital dient als Risikopolster, um Verluste aus dem laufenden Geschäft aufzufangen und stellt damit die wesentliche Vertrauens- und Schutzbasis für die Gläubiger dar. Auch zur Finanzierung des Geschäftsbetriebes dient das Eigenkapital in vielen Fällen. Das Eigenkapital dient bei Kreditinstituten darüber hinaus als Steuerungsinstrument für eine Reihe von bankaufsichtlichen Regelungen. Zusammengefasst erfüllt das Eigenkapital eine Haftungsfunktion, eine Gläubigerschutzfunktion, eine Finanzierungsfunktion und eine bankaufsichtsrechtliche Steuerungsfunktion.