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zweiter Arbeitsmarkt

Zweiter Arbeitsmarkt sind Arbeitsdienste, die durch den Staat subventioniert werden und als ABM bzw. Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen gesehen werden.

Ziel der Schaffung eines zweiten Arbeitsmarktes

Ein Zweiter Arbeitsmarktes soll weniger qualifizierte Arbeitskräfte, die am regulären Arbeitsmarkt wenig bis keine Chance auf ein geregeltes Einkommen haben mit Maßnahmen beschäftigen und so ein Mindesteinkommen sichern.
Details dazu finden Sie unter ABM – Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen

Kritik am Zweiten Arbeitsmarkt

Dem zweiten Arbeitsmarkt wird von Kritikern vorgeworfen, wenig effizient zu sein.
Gleichzeitig soll durch die Schaffung eine Art Wettbewerbsverzerrung zu den am ersten Arbeitsmarkt tätigen Unternehmen erzeugt werden.

Es wird dem Staat vorgeworfen, mit der Schaffung des zweiten Arbeitsmarktes lediglich den sozialen Frieden und ein Argument für Transferleistungen an untere Bevölkerungsschichten zu schaffen. 

 

Zahlungsbilanz

Unter der Zahlungsbilanz versteht man die Aufstellung aller Transaktionen mit dem Ausland innerhalb eines bestimmten Zeitraumes. Aus dieser Aufstellung gehen die Zahlungen und Eingänge hervor. In der Zahlungsbilanz unterscheidet man zwischen fünf verschiedenen Teilbilanzen, nämlich der Handelsbilanz, der Dienstleistungsbilanz, der Übertragungsbilanz, der Kapitalbilanz und der Gold- und Devisenbilanz.

Zielhierarchie

Die Zielhierarchie definiert, dass die unterschiedlichen Ebenen einer Organisation unterschiedliche Zielvorgaben erhalten.

Zwangsverwaltung

Eine Art der Immobilienzwangsvollstreckung ist die Zwangsverwaltung. Bei der Zwangsverwaltung muss der Zwangsverwalter darauf achten, dass er mit den laufenden Einnahmen die laufenden Kosten des Grundstücks und die Forderungen der Gläubiger abdecken kann.

Zahlungseinstellung

Bei nicht einhaltung der Zahlung muss eine andauernde Zahlungsunfähigkeit ersichtlich sein. Dann befindet sich Unternehmen in Zahlungsschwierigkeiten.

Zielrealisierungsmessung

Die Zielrealisierungsmessung ist eine bestimmte Art der Effektivitätsmessung. Mit Hilfe dieser Messung wird ermittelt in welchem Ausmaß eine bestimmte Unternehmung die festgelegten Ziele erreicht hat.

Zwangsvollstreckung

Der Zwangsvollstreckungstitel ist die Voraussetzung für eine Zwangsvollstreckung. Aus einem Urteil, einer vollstreckbaren Urkunde (z.B. vollstreckbare Kaufvertragsurkunde des Notars) und aus einem Prozessvergleich kann sich eine Zwangsvollstreckung ergeben.
Der Schuldner muss durch Zustellung über die eingeleitete Zwangsvollstreckung informiert werden. Durch Eintragung einer Zwangshypothek und der Anordnung der Zwangsversteigerung bzw. Zwangsverwaltung erfolgt die Zwangsvollstreckung im Immobilienvermögen.
Bei einer Zwangsvollstreckung eines Grundstücks, wird das Grundstück zugunsten des Gläubigers beschlagnahmt. Durch diese Beschlagnahmung entsteht für den Gläubiger das Recht, seine Forderungen aus dem Grundstück zu befriedigen.

Zollgutlager

Ein Zollgutlager ist ein Raum, in der noch nicht verzollte Ware eingelagert wird.

Zweifamilienhaus

Ein Zweifamilienhaus ist ein Haus mit zwei abgeschlossenen Wohneinheiten. In der Regel wird beim Zweifamilienhaus eine Wohneinheit vom Eigentümer genutzt und die andere vermietet. Beim Doppelhaus auf einem Grundstück, spricht man ebenfalls von einem Zweifamilienhaus.
Bei der Kündigung der vermieteten Wohneinheit des Zweifamilienhauses, braucht der Eigentümer kein berechtigtes Interesse nachweisen. Da kein berechtigtes Interesse nachgewiesen werden muss, verlängert sich die Kündigungsfrist um drei Monate.
Doppelhäuser mit je einer Wohnung pro Doppelhaushälfte zählen nicht zu den Zweifamilienhäusern. Über zwei Vollgeschosse verfügen Doppelhäuser im klassischen Sinn.