Das Sachwertverfahren ist ein Bewertungsverfahren zur Berechnung des gemeinen Werts bebauter Gründstücke (Einheitswert). Im Wesentlichen wird das Sachwertverfahren nur bei besonders aufwendigen Ein- und Zweifamilienhäusern, Grundstücken, für die keine Miete geschätzt werden kann, Grundstücken mit Behelfsbauten und einigen besonderen bebauten Grundstücken, wie Kindergärten, Altersheimen und Turnhallen. Die Werte des Bodens, des Gebäudes und der Außenanlage werden beim Sachwertverfahren getrennt ermittelt und dann zum Ausgangswert addiert.
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Schlechtwettergeld
Das Schlechtwettergeld ist eine Lohnersatzleistung der Arbeitslosenversicherung für Arbeitnehmer im Baugewerbe bei witterungsbedingtem Arbeitsausfall während der „Schlechtwetterzeit“ vom 1. November bis 31. März. Durch das Schlechtwettergeld sollen bestehende Arbeitsverhältnisse trotz zeitweisen Arbeitsausfalls aufrecht erhalten bleiben. Am ausgefallenen Nettoarbeitsentgelt wird das Schlechtwettergeld bemesse. Zuständig für das Schlechtwettergeld sind die Arbeitsämter, in deren Bezirk die Baustelle liegt. Vom Arbeitgeber oder von der Betriebsvertretung ist das Schlechtwettergeld zu beantragen, nachdem der witterungsbedingte Arbeitsausfall dem zuständigen Arbeitsamt unverzüglich angezeigt und näher dargelegt wurde.
Schutzwald
Der Schutzwald ist eine Sonderkategorie von Wald im Bundeswaldgesetz und in der Forstgesetzgebung der Länder. Soweit dies zur Abwehr oder Verhütung von Gefahren, Nachteilen oder Belästigungen für die Allgemeinheit notwendig ist, kann nach dem Bundeswaldgesetz ein Wald zu Schutzwald erklärt werden. Absoluter Schutzwald ist nach dem bayerischen Waldgesetz Wald im Hoch- und Mittelgebirge, an Standorten, die zur Verkarstung oder Erosion neigen, und Wald, der dazu dient, Lawinen, Steinschlägen, Hochwasser, Erdrutschen und ähnlichen Gefahren vorzubeugen. Als temporärer Schutzwald gilt Wald, der benachbarte Bestände vor Sturmschäden schützt.
Saisonbedingte Preissenkung
Bei einer saisonbedingten Preissenkung werden seitens des Anbieters oder Herstellers der Industrie Nachlässe eingeräumt, um den Absatz eines bestimmten saisonabhängigen Produkts zeitlich zu verteilen.
Schlussverkauf
Der Schlussverkauf wird auch Saisonschlussverkauf genannt. Am letzten Montag im Januar und am letzten Montag im Juli beginnt nach Verordnung der Winter- bzw. Sommerschlussverkauf für zwölf Werktage. Textilien, Bekleidungsgegenstände, Schuhwaren sowie ausgewählte Lederwaren, so Damenhandtaschen, Damenhandschuhe, Lederblumen und Damengürtel dürfen beim Schlussverkauf zum Verkauf gestellt werden. Im Winterschlussverkauf dürfen auch zusätzlich Waren aus Porzellan, Glas und Steingut verkauft werden. Wettbewerbswidrig ist das Einbeziehen anderer als der vorgenannten Waren in den Schlussverkauf.
Schutzzertifikat
Schutzzertifikat kommt aus der Pharmabranche und ist im Zuge des Arzneimittelpatents erstellt worden.
Saldo eines Kontos
Als Saldo eines Kontos wird die Differenz zwischen der Summe der Sollseite und er Summe der Habenseite (= Kontotand zu einem bestimmten Stichtag). Nach der größeren Kontoseite wird der Saldo eines Kontos benannt (Sollsaldo/Habensaldo) und auf der betragsmäßig kleineren Seite eingesetzt.
Schmalenbach-Gesellschaft – Deutsche Gesellschaft für Betriebswirtschaft e.V.
Die Schmalenbach-Gesellschaft – Deutsche Gesellschaft für Betriebswirtschaft e.V. ist eine Vereinigung zur Pflege enger Beziehungen zwischen betriebswirtschaftlicher Forschung und Lehre sowie Wirtschaftspraxis. Erfahrungen aus der Anwendung neuerer betriebswirtschaftlicher Erkenntnisse und Methoden auszutauschen, betriebswirtschaftliche Stellungnahmen zu aktuellen Fragen der Wirtschaftspraxis und Wirtschaftsgesetzgebung zu erarbeiten, die Forschung zu fördern und ihre Ergebnisse zu verbreiten ist das Ziel der Schmalenbach-Gesellschaft – Deutsche Gesellschaft für Betriebswirtschaft e.V. Aus dem Zusammenschluss der 1905 gegründeten „Deutschen Gesellschaft für Betriebswirtschaft – Der Deutsche Betriebswirtschafter-Tag – e.V.“ und der 1932 gegründeten „Schmalenbach-Gesellschaft zur Förderung der betriebswirtschaftlichen Forschung und Praxis e.V.“ entstand im Jahre 1978 die Schmalenbach-Gesellschaft – Deutsche Gesellschaft für Betriebswirtschaft e.V. Den Sitz hat die Schmalenbach-Gesellschaft – Deutsche Gesellschaft für Betriebswirtschaft e.V. in Köln und Berlin.
Schutzzonen
Veränderungen, die das örtliche Stadtbild oder den Stil eines Gebäudes beeinflussen dürfen in einer Schutzzone (ausgewiesene Gebiete einer Gemeinde) nur durch eine Baubewilligung durchgeführt werden. Der Verwendungszweck von Wohnräumen in der Wiener Schutzzone darf nicht geändert werden. Es sind nur Tätigkeiten in Verbindung mit dem Wohnzweck, die meist in der Wohnung ausgeübt werden erlaubt. Für Wohnzwecke ausgebaute Dachgeschosse sind zulässig.
Sale and Lease Back
Sale and Lease Back ist ein weit verbreitetes finanzpolitisches Mittel.
Dabei wird Anlagevermögen an eine Leasing Bank verkauft und die verkauften Objekte werden wieder geleast (Lease Back).